Aussie in Not
Hunde suchen ein Zuhause

Der Australian Shepherd

Wer einen „Aussie“ bei sich aufnehmen möchte sollte sich im Klaren sein, dass

die immer mehr in Mode geratene Rasse ein Arbeitshund ist und als solcher
geführt werden möchte.

Verhalten/Charakter/Wesen (gemäß FCI-Standard): Der Australische Schäferhund ist ein intelligenter Arbeitshund mit ausgesprochenem Hüte- und Bewachungsinstinkt. Er ist ein pflichtgetreuer Gefährte und fähig, mit Ausdauer den ganzen Tag zu arbeiten. Er ist charakterlich ausgeglichen und gutmütig, selten streitsüchtig. Beim ersten Kontakt mag er etwas reserviert sein.

Wer einen Aussie bei sich aufnimmt sollte sich bewusst sein sich keinen unkomplizierten Familienhund ins Haus zu holen. Der Australian Shepherd kann seine Herkunft als Arbeitshund nicht verleugnen und möchte entsprechend gefördert und gefordert werden. Körperliche Auslastung alleine reicht in keinem Fall und führt über kurz oder lang zu Problemen. Den Eines lernt der der Aussie besonders schnell: Die Fehler seines Frauchens/Herrchens auszunützen. Dies tut er nicht aus Boshaftigkeit sonders meist aus Langeweile und Unterforderung. Trotz allem Arbeitseifer muss der Aussie konsequente Ruhephasen halten um entspannt durchs Leben zu gehen. Besonders schön für den Aussie ist es mit seinem Besitzer zu arbeiten und immer in seiner Nähe zu sein. Der Aussie ist ein „Allrounder“ und deshalb in den unterschiedlichsten Hundesportarten zu finden. Der Australian Shepherd hat einen Schutzinstinkt den man nicht unterschätzen darf und eine Reserviertheit Fremden gegenüber welche jedoch nie in Aggressivität umschlagen sollte. Seiner eigenen Familie gegenüber ist er stets loyal.

Zum Abschluss

„Die etwas andere Charakterbeschreibung des Aussie`s“

Vielen Dank an Kathrin Schuck das ich ihren Text übernehmen darf.

Den Aussie gibt es in vielen Farbvariationen, bei nassen, schmuddeligen Witterungsverhältnissen sind diese nicht mehr ohne Weiteres erkennbar,
Der Aussie haart das ganze Jahr über - auch nach dem Bürsten,
Der Aussie ist Fremden gegenüber reserviert - außer man verlässt sich darauf, dass er fremden Menschen gegenüber reserviert ist,
Der Aussie bettelt nicht - er schaut nur seeehr interessiert,
Die Pfoten des Aussies sind rund und von kompakter Form, weshalb Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputzten Fliesen besonders gut zur Geltung kommen, Aussies lieben ihre Menschen und deren Zuwendung, diese fordern sie gerne durch stupsen mit der Nase oder kratzen mit der Pfote ein - besonders wenn man eine volle Kaffeetasse in der Hand hält,
Der Aussie jagt nicht - er ist nur auf der Suche nach einem Tier das er Hüten kann,
Der Aussie hat einen ausgeprägten “will to please” - außer er sieht etwas Interessanteres,
Aussies sind hochintelligent und wissen deshalb meist alles besser als ihre Menschen und auch wann es in ihren Augen Sinn macht zu gehorchen - oder auch nicht
Der Aussie kann vorsichtig spielen - tut er aber meist nicht,
Aussie wissen dass sie gut aussehen - weshalb also nicht nach einem Bad mit vollem Karacho ab in die Dreckpfütze?,
Der Aussie leidet unter akuter Taubheit, wenn er es als nicht sinnvoll erachtet einen Befehl auszuführen - im Gegensatz dazu hört er durch 3 geschlossene Türen, wenn die Leckerlitüte nur umplatziert wird
Die Behauptung dass Aussies mit zunehmenden Alter ruhiger und vernünftiger werden - ist ein Märchen!
Aussies können richtige Clowns sein - leider!
Einige Aussies können “reden”, bei manchen hört es sich sogar an als würden sie singen - aber Vorsicht, der Tierschutzverein könnte glauben, sie schlagen ihren Hund!
Aussies spielen auf weiten Flächen um ihre Besitzer herum - sie schaffen es trotzdem, genau in den Kniekehlen ihrer Besitzer zu bremsen!

Kurzum, eine liebenswertere Rasse gibt es nicht!

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